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70 Jahre Bund der Steuerzahler

7 Geschichten aus 7 Jahrzehnten

1. Teil - Die Wiege des Bundes der Steuerzahler

Man hätte sich keinen geeigneteren Ort für die Gründung des Bundes der Steuerzahler ausdenken können, als den Gasthof Krone im beschaulichen Stuttgart-Uhlbach. Denn die Attribute, die oftmals den Schwaben zugeordnet werden, passen auch zum Bund der Steuerzahler. Die Mitglieder möchten Steuern sparen und fordern eine tragbare Steuer- und Abgabenbelastung sowie eine sparsame öffentliche Verwaltung.
 

Im Gasthaus Krone wurde am 8. Oktober 1949 mit der „Vereinbarung über die Errichtung und den Aufgabenbereich des Präsidiums des Bundes der Steuerzahler in den westlichen Ländern“ der Bund der Steuerzahler aus der Taufe gehoben. Was in kleiner Runde begann, hat sich zu einer großen und erfolgreichen  Bewegung entwickelt.

Zu den maßgeblichen Persönlichkeiten, die den Bund der Steuerzahler gründeten, gehörten der Diplom-Kaufmann Dr. Hermann Wunderlich aus Stuttgart und Ernst Heinrich Kunze, der von 1948 bis 1959 die Wirtschaftsredaktion der Stuttgarter Zeitung leitete. Das erklärt, warum der Bund der Steuerzahler in Stuttgart gegründet wurde.

Warum aber der in einem Talkessel liegende Weinort Stuttgart-Uhlbach zum Gründungsort wurde, lässt sich heute nur noch vermuten. Der Bund der Steuerzahler wurde 1949 gegründet, in einer Zeit, als Deutschland zu weiten Teilen zerstört war. Vielleicht war das Gasthaus Krone einer der wenigen intakten Orte, in denen man eine Gründung besprechen und vollziehen konnte.
Rückblickend lässt sich feststellen, dass die Leistung der Gründer des Vereins beeindruckend war. Aus einer Idee weniger Engeagierter ist ein starker Verein geworden, der die Finanzpolitik der Bundesrepublik seit ihrer Gründung verfolgt und beeinflusst hat.